Rückblick und Ausblick vom Jahresempfang

Das zurückliegende Jahr war ereignisreich:

Der neue Kirchen- und Kapellenvorstand hat sich langsam eingearbeitet, mancher hat neue Aufgaben und Verantwortlichkeiten übernommen und wir haben Zuwachs und Verstärkung bekommen: Pastor Schlicht aus Buxtehude hat Heinbockel und Hagenah als Seelsorgebezirk übernommen und ist dort wohl auch schon ein wenig heimisch geworden. Außerdem hat er durch seine Springertätigkeit in der Region Geest wohl auch schon an fast allen denkbaren Orten Gottesdienste und Andachten und Beerdigungn gehalten. Schön, dass wir Sie haben, Herr Schlicht!

In der Konfirmandenarbeit haben wir – das sind Frau Nass und ich – neue Akzente gesetzt: mehr Gemeinsamkeiten in der Arbeit, mehr Gleichklang in der Vorbereitung und Durchführung, mehr Freizeiten und andere jugendgemäßere Arbeitsformen. Und wir haben die Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde Himmelpforten in der Konfirmandenarbeit verstärkt. In der Hoffnung, dass da etwas zusammen wächst, was zusammen gehört!

Zwei übergemeindliche Kinderfreizeiten hat es in diesem Jahr hier auf der Geest gegeben und auch die Teamer stammten aus allen drei Kirchengemeinden, wenn ich das recht gesehen habe. Ich finde, das sind verheißungsvolle Entwicklungen!

Höchst erfreulich ist auch die Arbeit des Eventausschusses gewesen: so manch schönes Konzert hat es in unserer Kirche gegeben. Und so manches Highlight steht uns noch bevor in diesem Jahr! Vielen Dank an den Ausschuss, der alles so hervorragend vor- und nachbereitet hat!

In der Kirche gibt es nun endlich wieder Liedertafeln und ein E-Piano und bunte Ambiente-Lichter; eine elektrische Leinwand und eine neue Mikrofonanlage stehen noch auf unserem Wunschzettel.

Die Planungen für 2020 stehen: Ich freue mich auf den Ferienspaß, in dem es hoffentlich eine Neuauflage der Übernachtung unterm Sternenzelt geben wird. Und auch die Gute-Nacht-Kirche im Sommer geht möglicherweise in die zweite Runde. Die Dorfandachten zur Passions- und Adventszeit wird es wieder geben, weil es uns wichtig ist, dass Kirche dorthin geht, wo die Menschen sind. Bei manchen Andachten könnte es aber ruhig noch etwas mehr Beteiligung geben!

Die größte Baustelle in dieser Kirchengemeinde für dieses und das nächste Jahr ist aber sicher das Pfarrhaus in Oldendorf in der Hauptstraße: Wird es einen Neubau geben oder umfangreiche Renovierungsarbeiten? Wenn Neubau, dann wo genau? Und wie können wir das planen und finanzieren? Die Landeskirche hat da manchmal so ihre ganz eigenen Vorstellungen und mischt sich auch gerne ein; aber leider hapert es ein wenig mit der konkreten, rein praktischen Unterstützung: da sind die Kirchengemeinden mittlerweile so ziemlich auf sich alleine gestellt – eine Riesenherausforderung für den jetzigen Kirchenvorstand!

Überhaupt kommen mittlerweile immer mehr Aufgaben auf die einzelnen Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher zu, die uns in Atem halten: Wir haben ein neues Finanzmodell, der Datenschutz hat uns ziemliche Kopfschmerzen bereitet, die Gebäudekonzepte kommen alle auf den Prüfstand, und für jeden Bereich sollen wir mindestens einen Zuständigen bei uns benennen. Sonst fließen manche Gelder einfach nicht mehr! Da kommt viel Arbeit auf uns zu.

Aber seien Sie gewiss: Der Kirchenvorstand gibt sein Bestes!

Weil uns unsere Kirche am Herzen liegt, weil uns die Menschen in den Dörfern hier am Herzen liegen, und weil wir glauben, dass wir die Botschaft weitergeben müssen von dem Gott, dem wir am Herzen liegen.

Also: auf ein ereignisreiches und gesegnetes 2020!

 S. Franz, Pastorin

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