Neues Konzept für den Konfirmand*innenunterricht

Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Themen-Seite „Konfirmation“.

Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text z.T. nur die männliche Form „Konfirmanden“ gewählt, nichtsdestoweniger beziehen sich die Angaben auf Angehörige aller Geschlechter.

 

Konfirmation – Mündiges Gemeindemitglied werden

Die Konfirmation ist ein feierlicher Segnungsgottesdienst, in dem sich   junge Menschen zu ihrem christlichen Glauben bekennen. Die Konfirmanden bekräftigen damit ihre Aufnahme in die christliche Gemeinde, die zuvor mit der Taufe, meist im Säuglingsalter, geschehen ist.

Im Alter von 14 Jahren sind die Jugendlichen religionsmündig und erhalten damit alle Rechte innerhalb  der evangelischen Kirche. Auf die Konfirmation bereiten sich die Mädchen und Jungen vor im Konfirmandenunterricht. Die Konfirmation geht auf die Reformationszeit zurück.

(Quelle: EKD)

 

Neue Konfirmandenordnung der Kirchengemeinde Oldendorf

Vieles ist so geblieben, wie es war: Der Unterricht findet zweistündig an einem Nachmittag statt, etwa alle 14 Tage, jeweils von 17:00 bis 19:00 Uhr. Man muss immer noch wichtige Stücke des Glaubens auswendig lernen und aufsagen: Vaterunser, Glaubensbekenntnis, Taufbefehl, Zehn Gebote, Einsetzungsworte zum Abendmahl, Psalm 23.

Und ja, man muss auch immer noch Gottesdienste besuchen und sich für die Kirchengemeinde und ihre Veranstaltungen interessieren! Auch weiterhin benötigt man 40 Unterschriften bis zur Konfirmation.

Und auch die Inhalte sind gleich geblieben:

  1. Unsere Gruppe, unsere Gemeinde, unsere Kirche
  2. Spiritualität und Gottesdienst
  3. Grundtexte des Glaubens (Bibel und Katechismus)
  4. Ausdrucksformen des Glaubens (Taufe, Abendmahl, Konfirmation)
  5. Das christliche Gottesverständnis

– Gott, der Schöpfer

– Jesus von Nazareth – Gottes Sohn

– Das Wirken des Heiligen Geistes

  1. Anfang und Ende des Lebens
  2. Diakonie und Weltverantwortung

Aber es hat sich auch etwas geändert:

Der Konfirmandenunterricht wird jetzt von der Diakonin Frau Nass und mir – Frau Franz – erteilt. Und wir machen mehr Dinge gemeinsam mit allen  Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Es gibt keine Gruppen mehr, die sich an den Pfarrbezirken orientieren – man kann sich die Gruppe aussuchen, in die man gehen möchte.

Und es gibt jetzt zwei Freizeiten während der Konfirmandenzeit: eine am Ende des ersten und eine am Ende des zweiten Unterrichtsjahres; also viel Zeit, uns besser kennen und schätzen zu lernen und spannende Dinge miteinander zu erleben! Wir freuen uns jedenfalls auf alle, die mit dabei sind!

(Pastorin S. Franz)

 

 

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