Kircheninnenrenovierung VIII – „Geht´s voran in der Kirche? …“

… So fragen uns immer wieder Gemeindeglieder.

„Ja, es geht voran!“  antworten wir dann. In der Tat: Nachdem etliche Kubikmeter Sand und Schutt aus der Kirche gebaggert waren und jede Menge loser Putz abgeschlagen und abtransportiert war, konnte die neue Sohle gegossen werden, die Grundlage für die neue Heizung. Gern hätte der Kirchenvorstand auf die Stufe zum Altarraum verzichtet, doch aus denkmalsschützerischen Gründen gab es dafür keine Genehmigung. So musste der Grund 17cm tiefer abgetragen werden. Das macht es schwerer, den Zugang für Menschen mit Handicap zu errichten. Der Kirchenvorstand hatte sich durch diverse Möglichkeiten zu arbeiten. Klar ist jetzt, dass die Rampe innen in der Kirche errichtet wird.

Um die Wände vor aufsteigender Feuchtigkeit zu schützen, wurden besondere Dichtmaterialien angewendet. Außerdem stellte sich heraus, dass im noch vorhandenen alten Wandputz den Putz zerstörende Chemikalien versteckt sind. Deshalb werden gerade zusätzliche Putzflächen erneuert. Die freigelegten Wände wurden gesandstrahlt, damit der neue Putz hält. Vielleicht bleiben einige Flächen auch in der Feldsteinoptik. Zum Sandstrahlen musste ein großer Teil der Holzflächen und Fenster extra aufwändig verkleidet werden. Die Kanzel ist abgebaut worden und soll rechts vorn im Kirchenschiff neu errichtet werden. Dazu ist eine neue Treppe zu bauen. Weitere Ausschreibungen sind in Arbeit. Jetzt wird alles für das Verputzen vorbereitet. Außerdem wird eine auf Kirchengebäude spezialisierte Firma ein Lichtkonzept entwickeln, damit unsere schöne Kirche dann im besten Licht erstrahlen wird.

(Text: Burkhard Ziemens/Kirsten Heinsohn, Fotos: Kirsten Heinsohn)

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